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An dieser Stelle möchten wir aktuelle Ereignisse bekannt geben.

Neben Hinweisen auf Veranstaltungen zur Kommunalpolitik von uns und anderen oder auf aktuelle kulturelle Veranstaltungen, die wir als empfehlenswert ansehen, sollen hier auch regelmäßig Berichte aus den Sitzungen des Unterjesinger Ortschaftsrates erscheinen.


22. September 2014, 16:27

Bericht über den Ortsrundgang durch Unterjesingen mit dem Oberbürgermeisterkandidaten Boris Palmer am 10.09.2014 17-19:45 Uhr

Von Richard Szydlak und Stefan Haderlein
Erste Station war der Kirchvorplatz. Hier hat Palmer einen kurzen Rückblick auf seine 8 Jahre als Oberbürgermeister gegeben. Hervorgehoben hat er vor allem die hervorragende finanzielle Situation der Stadt. Sie ist nicht nur schuldenfrei, sondern verfügt zusätzlich über Rücklagen mit denen Bankkredite sofort abgelöst werden könnten. Dies ist vor allem auf das hohe Gewerbesteueraufkommen zurückzuführen. Als grüner Oberbürgermeister betonte er vor allem, dass dieser wirtschaftliche Erfolg nicht zu Lasten von ökologischen Ressourcen ging. Es fand kein signifikanter Flächenverbrauch in diesem Zusammenhang statt.

Auf dem Friedhof wurde von Ortsvorsteher Rak auf drei Defizite hingewiesen. Zum ersten sind die Friedhofswege aufgrund ihrer Steilheit und ihrem feinen Schotterbelag vor allem für ältere Menschen nur schwer begehbar. Zum anderen fehlt es an einem gekühlten Aufbahrungsraum für Verstorbene und einer geschlossenen Aussegnungshalle für die Verstorbenen-Gedenkfeier. Herr Dittus betonte, dass ein gekühlter Aufbewahrungsraum zur Standardausrüstung eines Friedhofs gehört, und insofern in Unterjesingen tatsächlich von einem untragbaren Zustand gesprochen werden kann.
Palmer antwortete, dass er von der Fachabteilung prüfen lassen wird, welche Möglichkeiten es zur Verbesserung der Friedhofswegequalität gibt. Er deutete an, dass da mit Sicherheit etwas zu machen ist. Das gleiche gilt für den gekühlten Aufbewahrungsraum. Keine Chancen sieht er hingegen für eine Neugestaltung des Aufenthaltsbereichs oder gar Neubau einer Aussegnungshalle. Der Kostenrahmen würde mit Sicherheit in keinem Verhältnis zur Nutzung stehen. Er sprach dabei von mindestens 500 000 EUR.

Es ging dann weiter zum Spielplatz in der Weinsteige, der sich in einem schlechten Zustand befindet. Ortsvorsteher Rak machte deutlich, dass es hier nur zwei Möglichkeiten gibt. Komplette Neugestaltung oder Abriss und Aufbau an anderer Stelle im Ort. Palmer machte klar, dass es im Rahmen des Subsidiaritätsprinzips eine Entscheidung des Ortschaftsrates ist, was hier geschehen soll. Die Stadt Tübingen wird sich an dem orientieren, was der Ortschaftsrat beschließt.

Bei der Mehrzweckhalle/​Schulhof wurde auf folgende Punkte hingewiesen:
Evtl. Abtrennung des östlichen Schulhofbereich zugunsten eines Parkplatzes. Frau Rock betonte, dass es im Augenblick keine Möglichkeit des Zugangs zur Mehrzweckhalle für Menschen mit Gehbehinderung gibt. Sanierung des Türdaches der Mehrzweckhalle. Wohnprojekt „Betreutes Wohnen“ im Bereich Jesinger Hauptstraße direkt neben der Mehrzweckhalle. Dafür müsste das bestehende Gebäudeareal abgerissen werden. Frau Graepler-Mainka bedauerte dies, weil es sich hier um das letzte alte Gebäude in der Oberstadt handelt, das für Unterjesinger Bürger beträchtliches Identifizierungspotential besitzt. Auch wurde das Gebäude vor 40 Jahren generalsaniert. Ortsvorsteher Rak entgegnete, dass die entsprechende Fachabteilung in Tübingen das Gebäude als baufällig klassifizierte.

Auf dem Weg in Richtung Sandäcker wurde ein Stop beim Kindergarten gemacht. Eine Bewohnerin des Burgunderweges direkt neben dem Kindergarten wies Herrn Palmer darauf hin, dass die Anwohner sehr unter der Regenwasserproblematik leiden würden. Bei starkem Regen kann die relativ klein dimensionierte Regenrinne das Wasser nicht aufnehmen und es stürzt unkontrolliert an den Häusern vorbei in Richtung Straße und verdreckt mit dem mitgeführten Schlamm das ganze Areal.
Herr Palmer sicherte zu, diese Problematik von der entsprechenden Fachabteilung prüfen zu lassen.

Am Bahnübergang Sandäcker wurde über die Südumfahrung und über den Ausbau der Ammertalbahn gesprochen. Die Einwände gegen die Bahn konzentrierten sich auf den Elektrosmog und die hohe Taktfrequenz. Herr Mickeler sagte, dass es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die die Gesundheitsgefährdung von Elektrosmog nachweisen. Herr Palmer sagte, dass es zum 15min-Takt keine Alternative gebe. Nur auf diesem Weg bekommt man deutlich mehr Menschen auf die Schiene. Bei den verkehrlichen Maßnahmen in Unterjesingen konzentriere er sich auf solche, die innerhalb einer Amtsperiode realisiert werden können. Dazu gehöre die Südumfahrung mit Sicherheit nicht. Deshalb wird er auf Rückbaumaßnahmen innerhalb der bestehenden Ortsdurchfahrt sein Augenmerk legen. Hier ist verkehrsreduzierendes Potential vorhanden. Mit dem Ausbau der B28neu im Neckartal als Autobahnzubringer zur A81, dem Ausbau der Ammertalbahn und den verkehrsreduzierenden Maßnahmen an der bestehenden Ortsdurchfahrt (u.​a. LKW-Fahrverbot) sieht Palmer die Möglichkeit, den Verkehr auf der Durchfahrtsstraße auf ca. 17 000 Fahrzeuge zu reduzieren.
Auf ein Weitergehen zum projektierten Neubaugebiet Jesinger Loch wurde verzichtet. Sowohl der Ortvorsteher als auch der Oberbürgermeister wiesen darauf hin, dass die Situation dort allgemein bekannt sei. Ortsvorsteher Rak deutete an, dass nach Stand der Dinge auch in längerfristiger Perspektive an eine Ausweisung zum Baugebiet im Jesinger Loch nicht zu denken ist.
Letzter Halt war dann in der Unteren Straße, wo die Problematik des zunehmenden Schleichverkehrs diskutiert wurde. Palmer stellte klar, dass die von Anwohnern geforderten engmaschigen Verkehrskontrollen aus Kapazitätsgründen nicht zu realisieren sind, denn überall im Stadtgebiet bestehen solche Wünsche. Möglich seinen periodische Kontrollen, ca. 2h alle 4 Wochen. Zudem seien die örtlichen Voraussetzungen vorhanden, um eine verkehrsberuhigte Straße auszuweisen, dort wären dann Fahrzeuge und Fußgänger gleichberechtigt, Parken sein auch dort möglich, es müssten lediglich Parkflächen entlang der Straße markiert werden. Ein Beispiel könne man in Lustnau besichtigen, dort wurde die Problematik auf diese Weise zur allgemeinen Zufriedenheit gelöst. Ebenso möglich seien auch andere Lösungen wie z.​B. die Sperrung der Durchfahr von Pfäffingen her oder durch einen Pfosten. Die betroffenen sollten miteinander reden und sich auf geeignete Maßnahmen einigen. Wenn diese dann vom Ortschaftsrat beschlossen würden, könne die Maßnahme zügig umgesetzt werden.
Homepage des Kandidaten: http:​/​/​www.​boris-palmer.​de/

C R




24. August 2014, 14:51

Fahrradtour ins verkehrsberuhigte Lustnau

Die Liste Demokratie und Umweltschutz lädt ein zu einer Radtour ins verkehrsberuhigte Lustnau. Dort wollen wir uns die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Bereich Daimlerstraße, Dieselstraße und Riekertstraße ansehen. Anwohner werden uns über die Erfahrungen mit den bestehenden Lösungen und ihrer Akzeptanz berichten. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Wir starten am Samstag, den 20.​September um 14 Uhr am Bahnhof Unterjesingen/​Mitte.

C R




24. August 2014, 14:48

Ortsvorsteherwahl 2014: Leserbrief der ehemaligen stellvertretenden Ortsvorsteherin von Unterjesingen Cornelia Lauxmann

Ich habe lange überlegt, ob ich mich überhaupt noch zu den Verhältnissen im Unterjesinger Ortschaftsrat äußern soll. Das Verhalten unserer gewählten Vertreter in dieser und der letzten Legislaturperiode lässt mir jedoch keine Ruhe. Deshalb möchte ich die konstituierenden Sitzungen zweier Gremien im Vergleich gegenüberstellen.
Der Ammerbucher Gemeinderat hat sich konstituiert. Bürgermeisterin Christel Halm (CDU) hat die neuen Ortschaftsräte und die vier stellvertretenden Bürgermeister verpflichtet. Dabei wurden nicht nur Mitglieder der CDU und der bürgerlichen Parteien berücksichtigt, sondern gemäß der Stimmenanteile auch zwei Vertreter der GAL. Das nennt man ein demokratisches Grundverständnis und selbst auf Bundesebene wird ähnlich verfahren.
Nicht so im Unterjesinger Ortschaftsrat, der 11 Mitglieder zählt. Hier wird der Vertreter der kleinsten Liste „Freie Wähler“ mit Hilfe der nahestehenden Liste „Unterjesinger Bürger“ zum Ortvorsteher gewählt. Bei der Wahl seiner zwei Stellvertreter wird, entgegen der Gepflogenheiten in früheren Jahren, die zweitstärkste Liste „Demokratie und Umwelt“ in beiden Fällen (wie schon in der vorgehenden Legislaturperiode) nicht berücksichtigt.
Die beiden vorgenannten Listen haben mit 7 Mitgliedern im Ortschaftrat zwar einen Sitz verloren. Das stimmt die Ortschaftsräte jedoch nicht nachdenklich, denn für ein immerwährendes Abstimmungsergebnis von 7:​4 reicht es allemal und immer wieder.
Da waren wir früher in Unterjesingen schon weiter und ich finde dieses Verhalten beschämend.

C R




16. August 2014, 10:56

Ortsrundgang mit Boris Palmer

Am Mittwoch, den 10.​September 2014, kommt Boris Palmer im Rahmen des OB-Wahlkampfs für einen Ortsrundgang mit Ortsvorsteher Michael Rak nach Unterjesingen. Eine gute Gelegenheit, um wichtige Themen direkt vor Ort mit dem Oberbürgermeister zu besprechen. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Rathaus. Anschließend gibt es ein Vesper in der Besenwirtschaft Albert Seibold in der Weinsteige.
http:​/​/​www.​borispalmer.​de/​portfolio/​ortsrundgaenge/

C R




04. August 2014, 10:10

Leserbrief zur Ortsumfahrung

Dr. Albrecht Kühn, Fraktionsvorsitzender der CDU im Tübinger Gemeinderat, hatte "die Grünen vor Ort" in Unterjesingen in einem Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt (26. Juli 2014) für ihren "Gegenwind" zur Ortsumfahrung kritisiert.
Dazu Cordula Rutz, Ortschaftsrätin der Liste Demokratie und Umweltschutz in einem Leserbrief (28. Juli 2014): "Wenn Gemeinderat und Verwaltung den Unterjesingern wirklich helfen wollen, muss bereits bei den Haushaltsberatungen in diesem Jahr Geld für eine fußgänger- und anwohnerfreundliche Umgestaltung der Ortsdurchfahrt bereitgestellt werden. Denn selbst wenn es die Ortsumfahrung in den Bundesverkehrswegeplan schaffen sollte, ist mit einer Realisierung nicht in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen.

Unser Wind wird so lange wehen, bis eine tatsächliche Verbesserung für Unterjesingen erreicht worden ist! Wir werden es uns auch nicht nehmen lassen, das Projekt Ortsumfahrung weiterhin kritisch zu hinterfragen.

Negative Auswirkungen auf die dörfliche Infrastruktur oder der Verlust hochwertiger Böden und Lebensräume dürfen nicht ignoriert werden. Alternativen zum massenhaften motorisierten Individualverkehr sind zu fördern. Sollte es tatsächlich zu weiteren Planungsschritten oder gar einem Baubeschluss kommen, muss verhindert werden, dass an Lärmschutz und Begrünung gespart wird.​"

C R




25. Juli 2014, 13:33

Bewerbung von Christian Mickeler für das Amt des Ortsvorstehers

Vor der Wahl des Ortsvorstehers und seiner Stellvertreter in der Sitzung des Ortschaftsrats am Mittwoch, den 23. Juli, warb DU-Ortschafstrat Christian Mickeler mit folgendem Schreiben bei den anderen Mitgliedern des Ortschaftsrrats um Vertrauen: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ortschaftsratskollegen.

In wenigen Tagen findet die die konstituierende Sitzung des neuen Ortschaftsrates statt.
Dann wird auch der Ortsvorsteher oder die Ortsvorsteherin gewählt. Bislang hat noch niemand öffentlich und offiziell eine Kandidatur bekanntgegeben.
Ich möchte dies hiermit tun. Ich werde am 23.​07.​2014 bei der Wahl des Ortsvorstehers antreten.

Die Liste „Demokratie und Umweltschutz“ lag bei der Wahl bei den abgegebenen Stimmen knapp an zweiter Position hinter den „Unterjesinger Bürgern“, bei der Anzahl der Sitze im OR ist sie mit diesen gleichauf. Daher halte ich es für legitim, dass die Liste DU einen Kandidaten für den Posten des Ortsvorstehers präsentiert.

Ich wohne mit meiner Familie seit 9 Jahren in Unterjesingen, meine Kinder sind hier in den Kindergarten und in die Schule gegangen. Als Vorsitzender des Elternbeirats des Kindergartens (bis 2013) und als Vater weiß ich, wie wichtig eine gute Kinderbetreuung, eine harmonische Schule, gute Spielplätze und ein sicherer Schulweg ist. Ich kenne die angespannte Immobiliensituation und werde mich für die Schaffung von Wohnraum einsetzen.

Ich bin viel mit Fahrrad, PKW und ÖPNV im Flegga und in der Stadt unterwegs, ich pendle täglich nach Tübingen. Eine moderne Verkehrsinfrastruktur ist mir ein Herzensanliegen. Ich werde mich kraftvoll für die Regionalstadtbahn einsetzen. Vordringlich werde ich die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt vorantreiben.

Aufgewachsen in Rottenburg, Tübingen und Ammerbuch kenne ich die Leute, die Sprache und Befindlichkeiten der Region gut. Ich habe gute Kontakte in die Stadtverwaltung und zu den Gemeinderatsfraktionen und hoffe, dass ich als neugewählter Stadtrat in der Fraktion AL-Grüne für Unterjesingen etwas bewegen werde.

Beruflich bin ich als Hausarzt in Tübingen tätig. In unserer großen Praxisgemeinschaft arbeiten 5 Ärzte und 13 Angestellte und 3 Azubis. Wir legen Wert auf Freundlichkeit, exzellenten Service, kollegiales Betriebsklima und fundierte Ausbildung unserer Lehrlinge. Personalführung und Kundenorientierung ist für mich tägliche Selbstverständlichkeit. In der Sprechstunde und bei zahlreichen Hausbesuchen werde ich mit den Sorgen und Nöten der Menschen konfrontiert. Ich weiß, wo der „Schuh drückt“ und erhalte stets eine unmittelbare Rückmeldung über Erfolg und Misserfolg meines Handelns.

Kurzum. Ich werde ein Ortsvorsteher mit Bodenhaftung sein, nahe bei den Menschen mit ihren Sorgen, Wünschen und Bedürfnissen. Ich stehe für einen freundlich souveränen Umgangston mit der Stadtverwaltung und für eine kollegiale Zusammenarbeit im Ortschaftsrat und in der Verwaltungsstelle. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken und mich zum Ortsvorsteher wählen.


Mit freundlichen Grüßen,



Christian Mickeler
"

C R




15. Juli 2014, 13:33

Fahrradmitnahme in der Ammertalbahn zwischen Tübingen und Unterjesingen kostenlos!

Manchmal lohnt es sich, im Ortschaftsrat mehrmals nachzuhaken: nach widersprüchlichen und teilweise falschen Informationen hat der Stadtverkehr Tübingen jetzt bestätigt, was der naldo auf seiner Homepage veröffentlicht - die Fahrradmitnahme zwischen Tübingen und Unterjesingen ist kostenlos. Von Montag bis Freitag können Fahrräder außerhalb der Sperrzeit von 6.​30 Uhr bis 8.​30 Uhr mitgenommen werden, am Wochenende oder an Feiertagen ganztägig. Hier der Link zur naldo-Homepage: http:​/​/​www.​naldo.​de/​fileadmin/​media/​download/​Fahrradmitnahme_Plaetze/​Kostenlose_Fahrradmitnahme_2­014_03_25.​pdf

C R




05. Juli 2014, 11:59

Veranstaltung zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten im Sudhaus

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg und die IHK Reutlingen laden am Montag, den 07. Juli um 18 Uhr zu einer Veranstaltung über nachhaltige Mobilitätskonzepte ins Sudhaus ein. Als Aussteller mit dabei sind: Hohenzollerische Landesbahn, Deutsche Bundesbahn/​Flinkster, BlueMobility, gobax GmbH, VCD, ADFC, Regierungspräsidium Tübingen und Verkehrsverbund naldo. Hier der Link zur Ankündigung des Ministeriums: http:​/​/​mvi.​baden-wuerttemberg.​de/​de/​service/​termine/

C R




12. Juni 2014, 10:52

Verkehrsberuhigung Untere Straße - Unterschriftenliste

Die Ortschaftsräte der Liste Distel (Cordula Rutz, Christian Mickeler und Rüdiger Rodi) haben im Ortschaftsrat den folgenden Antrag zur Verkehrsberuhigung der Unteren Straße eingebracht: "Der Ortschaftsrat Unterjesingen bittet die Stadtverwaltung Tübingen, nach einer geeigneten Möglichkeit zur Verkehrsberuhigung in der Unteren Straße zu suchen und diese nach Beschluss durch den Ortschaftsrat so bald wie möglich umzusetzen.
Begründung: In der Unteren Straße spielen, vor allem im Sommer beim Brunnen vor dem Haus Untere Straße 12, viele kleine Kinder auf der Straße. Die Möglichkeit, sich hier zu treffen und zu spielen, erhöht die Lebensqualität vieler Unterjesinger Familien. Besonders seit der Einführung von Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt wird die Untere Straße jedoch von Schleichverkehr missbraucht. Zunehmend werden die spielenden Kinder durch zu schnell fahrende und rücksichtslose Autofahrer und Radfahrer gefährdet. Deswegen sind mehrere Familien, die in der Unteren Straße wohnen, auf Mitglieder des Ortschaftsrats mit der Bitte um eine Lösung des Problems zugegangen. Um die Vor- und Nachteile verschiedener Maßnahmen, wie zum Beispiel des Einbaus von Bodenschwellen oder der Einrichtung einer Spielstraße, abwägen zu können, sollte die zuständige Fachabteilung dem Ortschaftsrat Vorschläge unterbreiten.​"
Dieser Antrag, der auch von der Liste Demokratie und Umweltschutz unterstützt wird, wurde vom Ortschaftsrat vertagt. Es soll einen Runden Tisch mit den Anwohnern geben, der voraussichtlich im Juli stattfinden wird.
Inzwischen hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die mit einer Unterschriftensammlung den Ortschaftsrat und die Stadtverwaltung dazu auffordern möchte, Vorschläge für eine Verkehrsberuhigung der Unteren Straße zu machen und diese mit der Bevölkerung zu diskutieren. Die Unterschriftenlisten liegen in mehreren Geschäften in Unterjesingen aus. Wenn Sie die BI unterstützen oder Anregungen einbringen möchten, können Sie eine Email an verkehrsberuhigung@gmx.​de schreiben.

C R




12. Juni 2014, 08:50

Postfossile Mobilität

Auch die aktuelle Ausgabe der im oekom Verlag erscheinenden Zeitschrift politische ökologie nimmt sich dem Thema zukunftsfähige Mobilitätskonzepte an. Das Heft und einzelne Artikel als kostenlose Leseprobe gibt es unter http:​/​/​www.​oekom.​de/​zeitschriften/​politische-oekologie.​html

C R



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